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Wie ist der Wasserbedarf der Eibe? Tipps für eine blickdichte Taxushecke

Arjan von Hedgy Heckenpflanzen

Ungefähr 5 Minuten Lesezeit

Wie alle Pflanzen hat auch Ihre Eibe einen Wasserbedarf, um gedeihen zu können. Ein gesunder Strauch hat kräftig grüne Blätter und wächst sehr dicht. Wenn Sie Ihre Eibe nicht genügend gießen, färben sich ihre Blätter braun. Daher ist es vor allem bei Trockenheit wichtig, Ihre Eibe regelmäßig zu gießen. Auch wenn es regnet, kann es sein, dass Ihre Eibe zusätzlich gegossen werden muss.

eiben giesen

Eine blickdichte Eibenhecke im Garten

Eiben, auch Taxus genannt, sind immergrüne Sträucher, relativ pflegeleicht und einfach zu schneiden. Daher werden sie oft als Hecken gepflanzt. Der Vorteil einer Taxushecke ist, dass man sie gut schmal und niedrig halten kann. Außerdem behält die immergrüne Eibe auch im Winter ihre grünen Nadeln. Eine Hecke aus Eibe bietet daher auch in der kalten Jahreszeit ausreichend Sichtschutz. Sie finden in unserem Sortiment drei verschiedene Sorten: Taxus BaccataTaxus Media Hilii und Taxus Media Hicksii. Diese Sorten wachsen relativ langsam und benötigen daher nur wenig Pflege. Auch bezüglich des Standorts ist die Eibe relativ anspruchslos. Sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten oder Halbschatten gut. Gut zu wissen: Alle Pflanzenteile sind giftig und sollten nicht verzehrt werden. Wenn Sie (kleine) Kinder oder Haustiere haben, ist also besondere Vorsicht geboten.

Eibe gießen: So bewässern Sie Ihre Taxushecke richtig

Sie können den Taxus sowohl von Hand gießen oder eine Sprinkleranlage benutzen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Wasser auch wirklich die Wurzeln der Hecke erreicht. Nur hier kann die Pflanze das Wasser auch aufnehmen. Wenn die Hecke von oben gegossen wird (zum Beispiel beim Sprengen), wirken die dichten Nadeln der Eibe wie ein Regenschirm: Das Wasser tropft an den äußeren Rändern herab und die Wurzeln der Pflanze bleiben trocken. Daher sollten Sie den Taxus immer in Wurzelnähe bewässern. Die Erde rund um den Stamm der Pflanze saugt das Wasser wie einen Schwamm auf. Achten Sie dabei darauf, dass sich keine Pfütze bildet.

Unser Tipp: Gießen Sie Ihre Eibe lieber seltener, aber dafür durchdringend. Also lieber einmal in der Woche richtig, als jeden Tag, aber dafür nur mit einer kleinen Menge Wasser, die nur oberflächlich wirkt.

Wasserbedarf der Eibe bei Neupflanzung: Junge Eiben richtig gießen

In den ersten Wochen bzw. Monaten nach dem Anpflanzen ist es besonders wichtig, die Eiben regelmäßig zu gießen. Nun ist der Wasserbedarf der Eibe hoch. Die jungen Pflänzchen sind noch nicht verwurzelt und können daher über ihre Wurzeln noch nicht genügend Feuchtigkeit aufnehmen. Vor allem in den ersten drei Monaten sollten Sie deshalb darauf achten, die Erde ständig feucht zu halten. Je besser die Sträucher verwurzelt sind, desto besser können sie eigenständig Wasser aufnehmen und desto weniger müssen Sie Ihre Eiben gießen. Eine etablierte Eibe benötigt ca. zehn bis zwanzig Liter Wasser pro Woche. Die genaue Menge hängt von Bodenbeschaffenheit und Wetter ab. Bei Sandboden muss man die Eibe häufiger gießen. Lehmboden hingegen speichert Wasser besser. Auch wenn die Eibe in der ersten Zeit nach dem Anpflanzen viel Wasser benötigt, sollten Sie die Pflanze nicht ertränken. Staunässe verträgt die Eibe nicht gut. Wenn die Wurzeln über einen längeren Zeitraum im Wasser stehen, fangen sie an zu schimmeln und verfaulen. Die Pflanze stirbt langsam ab. Halten Sie die Erde feucht und achten Sie darauf, dass überflüssiges Wasser ablaufen kann.

Eibe bei Trockenheit: Richtig gießen bei Hitze und wenig Regen

Besonders in den wärmeren Monaten im Frühling und im Sommer ist eine zusätzliche Bewässerung der Eibe sinnvoll. Wenn es besonders warm und trocken ist, verdunstet Feuchtigkeit im Boden besonders schnell. Vor allem die oberste Erdschicht trocknet schnell aus. Aus diesem Grund sollten Sie auch eine ältere Hecke bei anhaltender Hitze und/oder Trockenheit gießen, um den Wasserbedarf der Eibe zu decken. Halten Sie die Erde rund um die Hecke feucht. Wahrscheinlich müssen Sie jeden Tag Wasser geben. Sie sollten die Eibe gießen, wenn die Hecke im Schatten steht oder morgens. So schützen Sie Ihre Pflanzen davor, in der Sonne zu verbrennen. Am besten gießen Sie Ihre Eibe am frühen Morgen, da das Wasser optimal aufgenommen werden kann und die Nadeln schnell abtrocknen. Abends zu gießen erhöht hingegen das Risiko für Pilzkrankheiten, da die Feuchtigkeit länger an der Pflanze bleibt. Unser Tipp: Verteilen Sie zusätzlich Rindenmulch oder Kompost rund um die Eibe. Das reduziert die Verdunstung und hilft bei Trockenheit.

Muss ich die Eibe im Winter gießen?

Auch im Winter kann es notwendig sein, die Eibe zu gießen. Obwohl sie immergrün und relativ robust ist, verdunstet sie auch in der kalten Jahreszeit über ihre Nadeln Wasser. Vor allem bei längeren Trockenperioden ohne Regen oder Schnee kann es zu sogenannter Wintertrockenheit kommen. Daher sollten Sie Ihre Eibe an frostfreien Tagen gelegentlich gießen, damit der Boden nicht komplett austrocknet. Achten Sie jedoch darauf, nur bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu gießen, damit das Wasser auch wirklich in den Boden eindringen kann und nicht gefriert.

Anzeichen für Staunässe oder zu wenig Gießen bei der Eibe

Sowohl Wassermangel als auch Staunässe können der Eibe schaden. Die Symptome für zu viel oder zu wenig Wasser unterscheiden sich voneinander. Bei Trockenheit werden die Nadeln zunächst matt. Sie verfärben sich gelblich bis braun, wirken trocken und spröde. Besonders junge Triebe können schneller austrocknen. Bei Staunässe hingegen leiden die Wurzeln: Dadurch werden die Nadeln ebenfalls braun. Sie fühlen sich oft weicher an und fallen leichter ab. Auch der Boden um die Eibe kann dauerhaft nass oder sogar schlammig wirken. Es kann auch zu einem fauligen Geruch kommen. Während bei Wassermangel rasches Gießen hilft, sollten Sie bei Staunässe unbedingt für eine bessere Drainage sorgen, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Taxus in unserem Sortiment

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